Sonntag, 23. Juli 2017

Tanz der Vampire - Die Vampire bitten zum Tanz in Stuttgart

Tanz der Vampire im Palladium Theater

Bühnenbild vor der Vorstellung

Nach meinem sechsten Besuch im Musical Tanz der Vampire, muss ich nun auch endlich einen Bericht dazu schreiben. Ich wollte eigentlich schon im Januar einen Beitrag zu dem Musical schreiben, kam jedoch dann nicht mehr dazu. Nach dem ich es jetzt dieses Jahr noch weitere 2 Male gesehen hatte, was ich wirklich nicht erwartet hatte und so nicht geplant war, kommt jetzt doch auch ein Bericht von mir. Als bekannt wurde, dass Mark Seibert im Juli die Rolle des Graf von Krolock übernehmen wird, war für mich klar, dass ich das Musical nochmals besuchen muss, um ihn in als Graf zu sehen.



Am Donnerstag ging es gespannt ins Palladium Theater, da ich Mark Seibert seither noch nicht als Graf gesehen hatte. Bevor die Vorstellung losging, holte ich mir wie immer schnell noch am Merchandise - Stand die Besetzungsliste. Es war die komplette Erstbesetzung, bis auf Gonzalo der an diesem Abend Alfred spielte. Nach einem Blick in die Liste schauten wir nach unseren Plätzen und bald darauf begann auch schon die Vorstellung.

Meine Musicalkarten von" Tanz der Vampire"

Mark Seibert als Graf von Krolock war einfach nur genial! Er hat mir wieder Gänsehautmomente mit seiner Stimme beschert. Im Vergleich zu den anderen Grafen hat er eine hellere Stimmfarbe, dies passt aber auch gut zu der Rolle. Mark Seibert konnte schon mit seinem ersten Auftritt, als er durch das Publikum zur Bühne schritt, das Publikum mit seiner Stimme einfangen.
Anja Wendzel spielte an diesem Abend Sarah, diese gefiel mir als Sarah viel besser als Veronica Appeddu, die ich im Januar als Sarah gesehen hatte. Anja hat eine klare, helle und ausdrucksstarke Stimme und setzt diese für die Rolle der Sarah genau richtig ein.
Die Rolle des Alfreds wurde an diesem Abend von Gonzalo Campos gespielt. Dieser setzte bei den Stücken seine Stimme fast immer zu zaghaft und zu leise ein.
Victor Petersen als Professor Abronsius gefiel mir sehr gut, diesen habe ich in dieser Rolle inzwischen schon, zum dritten Mal erlebt.
Als Magda habe ich wieder Merel Zeeman erlebt, von der ich wieder absolut begeistert war. Das Lied "Tot zu sein ist komisch" hat mich wieder Mal absolut umgehauen. Ihre Stimme ist kraftvoll und absolut auf dem Punkt.
Was mir dieses Mal wieder nicht so gefiel, war die Tonqualität bei den Ensemblenummern. Bei den Ensemblenummer hat man kaum den Text verstanden, es war artikulatorisch undeutlich und etwas leise. Dies war auch schon im Januar so, als ich das Musical besucht hatte.
Die Tanzszenen hingegen waren super, hier spürte man auch die Begeisterung von dem Ensemble.

Fazit
Das Musical gehört zu meinen Favoriten. Nachdem ich im Januar von dem Stück enttäuscht war, hätte ich nicht gedacht, dass ich es mir noch weitere 2 Mal dieses Jahr ansehen werde.
Habe es jetzt aber nur noch mal wegen Mark Seibert angesehen, da ich ihn unbedingt als Graf von Krolock sehen wollte, und war absolut begeistert von ihm.
Wenn ihr das Stück schon gesehen habt, hier eine Frage. Wer ist den Euer liebster Graf von Krolock? Bei mir sind es Jan Ammann und Mark Seibert.


Larissa

Samstag, 22. Juli 2017

Rezension - Frag nicht nach Sonnenschein

"Frag nicht nach Sonnenschein" von Sophie Kinsella



"Frag nicht nach Sonnenschein"
Autorin: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 15. Mai 2017
Taschenbuch: 9,99 Euro
eBook: 8,99 Euro
Seiten 544


Heute möchte ich Euch das Neue Buch von Sophie Kinsella vorstellen. Da ich ein großer Fan der Autorin bin und fast jedes ihrer Bücher gelesen habe, war es klar ,dass ich mir ihr neues Buch auch kaufen muss.

Autorin
Die britische Autorin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin Sophie Kinsella, hat es mit ihren Romanen rund um die liebenswerte Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood geschafft, sich in die Herzen der Leser zu schreiben. Die Verfilmung ihres Bestsellers "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" war ebenfalls ein großer Erolg. Weitere bekannte Bücher: "Kennen wir uns nicht", "Sag`s nicht weiter Liebling" oder "Göttin in Gummistiefeln" schafften es ebenfalls auf sämtliche Bestsellerlisten.


Meine Meinung

Als langjähriger Fan von Sophie Kinsella musste ich mir natürlich auch wieder dieses Buch lesen und bin ehrlich gesagt dieses Mal etwas enttäuscht. Die Romane von Sophie Kinsella garantieren eigentlich gute und humorvolle Unterhaltung mit etwas chaotischen Protagonisten. Bei "Frag nicht nach Sonnenschein" ist der Humor überzogen und zu gewollt.

Zur Geschichte
Katie Brenner hat einen Job in ihrer Traumstadt London ergattert. Doch in London kann Katie nicht sie selbst sein. Sie legt ihr altes Leben für ihren Traum von sich ab, um es dort zu schaffen. In London zu Leben gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach. In ihrer Traumstadt kann sie nur in einer kleinen Wohnung leben, aufgrund der teuren Mieten. Diese muss sie sich auch noch mit zwei Mitbewohnern teilen.
Zu allem übel hat Katie eine absolute Tyrannin als Chefin, für die sie alles Mögliche machen muss, was eigentlich nicht zu ihren Aufgaben gehört.
Völlig unerwartet wird Katie auch noch von ihrer Chefin gefeuert und steht plötzlich vor dem nichts. Was soll sie nur machen? Da kommt schon bald die Lösung ihr Vater, der auf einem Bauernhof auf dem Land lebt, braucht Katie`s Hilfe. Katie`s Vater möchte aus seiner Farm einen luxuriösen Glampingplatz machen und Katie stürzt sich hierbei ganz in die Arbeit, bis eines Tages ihre alte Chefin aus London anreist.

Ich hatte von Anfang an etwas Probleme in die Geschichte einzusteigen. Das Buch lässt sich am Anfang gewohnt flüssig lesen, bis man zum Mittelteil kommt. Ab diesem Teil zog sich das Buch sehr in die Länge.
Zum einen kam dies daher, dass die Geschichte nie richtig Fahrt aufnahm und die Protagonistin in der zweiten Hälfte des Buches Sachen machte, die absolut nicht nachvollziehbar und zu kindisch waren.
Zweitens lies mich die Lovestory, die in den Büchern von Sophie Kinsella immer unter die Haut gehen und die schon mit der Begegnung der Protagonisten Romantik und prickeln versprechen, kalt. Man hat kein prickeln, keine Spannung und keine Chemie zwischen Katie und Alex gespürt. 

Protagonisten
Katie Brenner ist Mitte zwanzig und ein Mädchen vom Land, mit einem großen Traum. Sie möchte London für sich erobern und dort ein scheinbar "perfektes" Leben leben. So präsentiert sie sich auch nach außen, über Instagram mit Bildern, die ihr perfektes Leben zeigen.
Am Anfang des Buches war mir Katie noch sympathisch, entwickelte sich dann eher negativ. Zum Ende hin hat sie mir als Protagonistin wieder gefallen. Ich konnte mich jedoch überhaupt nicht mit ihr als Protagonistin identifizieren und ab der Mitte der Geschichte konnte ich über ihre Handlungen nur noch den Kopf schütteln. In diesem Teil der Geschichte verhält sie sich absolut kindisch und übertrieben rachsüchtig.

Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte einen Traummann. In dieser Geschichte ist dies Alex Astalis, Katie`s Chef. Alex kommt in dieser Geschichte viel zu kurz, man erfährt nicht viel über ihn. Besonders im Mittelteil von dieser Geschichte, der sehr viel Platz einnimmt und sich sehr zieht, kommt Alex überhaupt nicht vor. Somit nahm die Liebesgeschichte kaum Raum ein, was auch nicht unbedingt schlecht ist. In diesem Fall passte es aber überhaupt nicht, dass diese so knapp gehalten wurde.

Fazit
Im Grunde hat die Geschichte alles was sonst die Geschichten von Sophie Kinsella beinhalten, doch dieses Mal entwickelte die Geschichte sich ab dem Mittelteil kaum mehr. Die Protagonistin entwickelte sich ab diesem Zeitpunkt eher negativ und die Liebesgeschichte kam zu kurz. Diese Geschichte konnte mich leider kaum bis gar nicht berühren.
Was mir gefallen hat war, dass die Autorin einige Sachen die, die heutige Gesellschaft betreffen in diesem Buch von ihrer Protagonistin, kritisch betrachten lässt. Das Buch lädt zum Nachdenken ein und ist eine nette Sommerlektüre, mehr aber auch nicht. Trotz allem bin ich auf das nächste Buch der Autorin gespannt und werde dieses auch wieder lesen.
Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen.

Larissa


Sonntag, 2. Juli 2017

Leserückblick Juni 2017


Lesemonat

Hey ihr Lieben Leserinnen und Leser,

Heute habe ich etwas verspätet meinen Leserückblick für Euch. Diesen konnte ich dieses Mal nicht vorbereiten, da ich eine Schädelprellung hatte und nicht am PC usw. arbeiten konnte. Jetzt geht es mir wieder besser, habe nur noch ab und an leichte Kopfschmerzen.
Viel Spaß beim Lesen :)

Der Juni war, was das Lesen betrifft wieder besser, habe in diesem Monat 6 Bücher gelesen. Von dem neuen Buch von Sophie Kinsella bin ich etwas enttäuscht, mehr dazu könnt ihr in der Rezension lesen, die nächsten Mittwoch online geht. Mein Lesehighlight in diesem Monat war das Buch "The unholy Book of Tristan Wrangler" von Don Both. Dieses Buch hat mich sehr berührt, habe mitgefiebert und geweint, ein sehr emotionales Buch!


  1. "Paper Palace von Erin Watt
  2. "Frag nicht nach Sonnenschein" von Sophie Kinsella
  3. "Sie haben ihr Ziel erreicht" von Friedrich Kalpenstein
  4. "Bittersweet Desire - Verlieb dich nicht" Savannah S
  5. "Brainfuck - First Sight" von Kera Jung und Don Both
  6. "The unholy Book of Tristan Wrangler" von Don Both

Statistik
gelesene Bücher: 3
gelesene eBooks: 3
gekaufte Bücher: 0
gekaufte eBooks: 1
Rezensionsexemplare: 2
gelesene Seiten: 2.572
Habt Ihr auch eines dieser Bücher gelesen?



Larissa


Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension "Brainfuck - First Sight"

"Brainfuck - First Sight" von Kera Jung und Don Both

Hätte nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefällt! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!


"Brainfuck - First Sight"
Autorin: Don Both und Kera Jung
Verlag: A.P .P Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Juni 2017
Taschenbuch: 17,00 Euro
eBook: 3,99 Euro
Seiten 512

Heute möchte ich Euch das Buch "Brainfuck - First Sight" von Kera Jung und Don Both vorstellen, welches der erste Band rund um Jenny und Niklas ist.

Klappentext
35.000 Dollar. So viel bekommt Niklas Harper – der Mann für alle Fälle an der Challenge-Academy –, wenn er aus Jennifer Baker ein cooles, angesagtes und vor allem bei den Männern gefragtes Mädchen macht. Und das nicht etwa in dem Kaff, aus dem sie stammt, sondern in der New Yorker High Society. Es versteht sich von selbst, dass ein intensives Kusstraining und mehr inklusive ist. Auftraggeber ist John, Jennys Bruder, der um seinen guten Ruf besorgt ist. Das trifft sich für Jenny ganz gut, ist sie doch seit ihrem ersten Tag an der Elite-Highschool in den äußerst attraktiven, allseits angebeteten Bad Boy verliebt. Unglücklich verliebt, sollte man hinzufügen, weil Nik ihre Gefühle so gar nicht erwidert. Im Gegenteil, er kann Jennifer (die Potenzbremse) nicht ausstehen. Zumindest, bis er hinter die Maske des unbeliebten Mädchens blickt … Was, wenn man sein Herz an den absolut Falschen verliert? Was, wenn man dann dahinterkommt, dass hinter seinem vermeintlichen Interesse kalte Geldgier steckt? Was, wenn man eines Tages begreift, dass jedes Lächeln, jeder Kuss und jede liebevolle Berührung nur ein Schauspiel war? Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Total gerissen trifft auf unglaublich naiv. Der Löwe trifft auf das Lamm. Absolutes Desinteresse trifft auf glühende Verliebtheit. Kann unter diesen Voraussetzungen eine Seelenverwandtschaft entstehen, zwei Menschen, die einander lieben, oder muss Jenny die bitterste Enttäuschung ihres Lebens hinnehmen?
(Quelle www.amazon.de)

Meine Meinung

Schreibstil
Das Buch lässt sich flüssig lesen und schnell lesen, habe es innerhalb einiger Stunden beendet. Ich war sprichwörtlich an das Buch gefesselt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bis ich es beendet hatte. Die Geschichte war von Anfang an fesselnd und spannend, nahm zum Ende hin noch mehr zu.
Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Jenny als auch von Niklas erzählt, so konnte ich mich beim Lesen gut in beide hineinversetzten und besser mit ihnen mitfühlen.

Zur Geschichte
Nachdem Jennys und Johns Mutter im Lotto gewonnen hat, ziehen die drei nach New York. Die Zwillinge Jenny und John sollen dort die Challenge Academy, eine teure Privatschule besuchen. Doch John hat Sorge um seinen Ruf, den er sich aufbauen möchte, da Jenny dem aussehen nach überhaupt nicht in die High Society passt. So kommt es, dass er Niklas Harper beauftragt sich Jenny anzunehmen und sie völlig zu verändern, dass sie in die High Society passt.
Jenny ist schon nach der ersten Begegnung, die sich außerhalb der Schule zuträgt fasziniert von dem attraktiven Bad Boy. Doch Nik ignoriert Jenny in der Schule und tritt ihr gegenüber sehr unhöflich auf.
Was mich an der Geschichte etwas gestört hat, war die häufige Verbindung und Erwähnung von Charakteren aus Twilight, dies müsste nach meinem Geschmack nicht so sein, oder sollte weniger vorkommen.
Ein weitere Sache die mich gestört hat war der Grundsatz, dass man sich total verändern muss, dass ein Mann einen liebt, attraktiv findet. In der Geschichte dreht sich sehr viel um das Aussehen und die Figur. In den anderen Büchern von den Autorinnen heißt es doch, dass man sich selbst lieben und akzeptieren soll.

Charaktere
Jenny ist 18 Jahre alt, hat einen Zwillingsbruder und kommt gemeinsam mit ihm an eine neue Schule. Doch Jenny passt hier rein äußerlich nicht wirklich rein, sie hat weibliche Formen und ist etwas pummelig. Jenny ist eine sympathische Protagonistin, in die ich mich auch hineinversetzten konnte. Sie war mir stellenweise, jedoch zu naiv. Ich hätte mir für sie gewünscht, dass sie in manchen Situationen anders gehandelt hätte.

Niklas Harper ist ebenfalls 18 Jahre und geht gemeinsam mit Jenny auf die Challenge Academy. Niklas ist nicht der typisch reiche Bad Boy, hinter seiner Fassade sieht es völlig anders aus. Er blieb bis zum Ende hin geheimnisvoll, da er nicht sehr viel von sich preisgibt. Ich bin schon auf seine Entwicklung im nächsten Band gespannt.

Von den Nebencharakteren war mir besonders Jenny und Johns Mutter sehr sympathisch. Diese ist eine junge Mutter, die mich doch etwas an Lorelei von den "Gilmore Girls" erinnerte.
Wen ich überhaupt nicht ausstehen konnte, war Miss Rosebutt, die Physiklehrerin.

Fazit
Das Buch hat mich total gefesselt, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat. Ich habe mitgefühlt, mit gelitten, mit gelacht und mitgeweint. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte, konnte ich im Anschluss kein anderes beginnen, dies passiert mir sehr selten.
Doch ein paar Punkte haben mich beim Lesen etwas gestört, wie die Sache mit Twilight, die ich oben schon erwähnt habe und dass in der Geschichte mehr der Grundsatz im Vordergrund steht, wenn man sich verändert, wird man attraktiv und kann geliebt werden.
Somit gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

Larissa

Sonntag, 18. Juni 2017

Rezension "Alles in Buddha


Rezension "Alle in Buddha" von Victoria Seifried

"Alles in Buddha"
Autorin: Victoria Seifried
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 8. August 2016
Taschenbuch: 8,99 Euro
eBook: 7,99 Euro
Seiten 480

Heute möchte ich Euch das Buch "Alles in Buddha" vorstellen". Aufmerksam auf das Buch wurde ich im November, als ich auf der Litlove eine Veranstaltung besucht hatte, bei der die Autorin Victoria Seifried dabei war.

Autorin
Victoria Seifried erblickte im Jahr 1987 in Berlin das Licht der Welt. Seit 2007 schreibt sie Kurzgeschichten, Gedichte und Poetry Slams. Diese trägt auf verschiedenen Kulturprojekten vor. Victoria Seifried studierte Psychologie und Psychologische Diagnostik in Potsdam. In Berlin unterrichtet sie an einem Street College einem sozialen Projekt Jugendliche, die den Hauptschulabschluss machen.
(Quelle www.amazon.de)

Inhalt
Voll erleuchtet? Das ist Mia Meinecke bestimmt nicht, doch alles läuft bei ihr perfekt - bis sich das Leben dazu entschließt, den Bach runterzugehen. Ihr Freund Max trennt sich von ihr, vor lauter Kummer blamiert sie sich vor ihrem Freundeskreis, und dann wird sie auch noch wegen eines dummen Missverständnisses fristlos gekündigt! Mia muss dem Chaos entfliehen und beschließt, mit ihrem besten Freund Hugo für drei Wochen um die Welt zu reisen. Damit nach ihrem großen Trip wieder alles besser läuft als vorher, schließen die beiden eine Wette ab: Mia muss ihren Herzschmerz besiegen und Hugo soll mit knapp dreißig entjungfert werden. Doch die beiden haben die Rechnung ohne das Leben gemacht.
(Quelle www.amazon.de)

Meine Meinung

Cover
Das Cover des Buches gefällt mir sehr, es hat irgendwie für mich etwas beruhigendes. Besonders gefällt mir daran die Schrift in diesem schönen rosa und das Armband.

Schreibstil
Das Buch ist im Grunde flüssig zu lesen, die Beschreibungen der Autorin sind detailliert herausgearbeitet. Ich habe jedoch lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden und kam somit nur schleppend voran. Die Geschichte hat sich meiner Meinung nach auch gezogen. Die Autorin hat eine witzige, humorvolle Erzählweise, sodass man immer wieder lachen muss.

Charaktere
Mit Mia und Hugo sind sympathische Protagonisten, sie konnten mich aber nicht emotional packen und ich konnte sie nicht so verstehen. Mia und Hugo blieben zu farblos, zu schlicht, ich konnte mich beim Lesen nicht in sie hineinversetzten.

Fazit
Die Geschichte an sich ist gut. Mir hat besonders an den Charakteren etwas gefehlt. Das Buch konnte mich nicht emotional packen und begeistern. Die Grundidee finde ich aber gut und auch witzig, es hat was die Charaktere betrifft Luft nach oben. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Larissa

Samstag, 17. Juni 2017

Rezension "Sie haben ihr Ziel erreicht"

Rezension "Sie haben ihr Ziel erreicht" von Friedrich Kalpenstein

Ein Buch beim dem man einfach lachen muss!

"Sie haben ihr Ziel erreicht"
Autorin: Friedrich Kalpenstein
Verlag: Tinte & Feder
Erscheinungsdatum: 13. Juni 2017
Taschenbuch: 7,99 Euro
eBook: 2,49 Euro

Heute möchte ich Euch den Neunen humorvollen Roman von Friedrich Kalpenstein "Sie haben ihr Ziel erreicht" vorstellen, welchen ich vorab lesen durfte.

Autor
Friedrich Kalpenstein wurde 1971 in Freising geboren und lebte heute in der Nähe von Freising im Ampertal. Im Jahr 2012 veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch "Träum mir einen Freund". Bald schon schrieb er jedoch humorvolle Romane für Erwachsene. Im Jahr 2013 erschien der erste Teil der Herbert Reihe "Ich bin Single Kalimera". Sein neustes Buch ist nun schon sein sechster Roman.
Mehr über Friedrich Kalpenstein erfahrt ihr hier

Inhalt
Justus, Erwin und Willi sind seit der Schulzeit Freunde und möchten nun gemeinsam verreisen, da der 60 zigste von Justus ansteht. So kommt es, dass die Freunde beschließen einen Urlaub in einem schönen Wellnesshotel in Niederbayern zu buchen. Durch ein kleines Missgeschick von Erwin landen die drei Freunde jedoch in einem Kurhotel in Bad Kirschbach. Vor allem Justus ist anfangs davon wenig begeistert. Ihr Urlaub gestaltet sich dadurch ganz anders und es kommt zu einigen Überraschungen.

Meine Meinung

Schreibstil
Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, dies kommt auch durch die relativ kurzen Kapitel. Dadurch konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Friedrich Kalpenstein ist wunderbar humorvoll und beschafft gute Laune, auch wenn es einem nicht so gut geht, man muss einfach lachen und schmunzeln.

Zur Geschichte und Charaktere
Justus, Erwin und Willi sind seit Ewigkeiten befreundet und möchten nun das erste Mal gemeinsam verreisen. Doch Erwin passiert bei der Hotelbuchung ein kleines Missgeschick. So landen die drei Herren in dem Kurhotel Erika zur Präventionskur. Justus kann sich anfangs überhaupt nicht mit dem Kurhotel abfinden, welches einen Krankenhauscharme versprüht. Schon die Anreise von dem wunderbaren Wellnesshotel zum Kurhotel gestaltet sich nicht gerade einfach, da Erwin, den Navi verstellt hat und dieser den Weg auf Niederländisch navigiert. Die Fahrt zu Kuranstalt Erika ist somit sehr amüsant.
Die Herren sind nicht wirklich begeistert als sie im Kurhotel ankommen, doch Erwin versucht das Beste aus der Situation zu machen. Er möchte seine Freunde positiv von dem Aufenthalt im Kurhotel Erika zu begeistern, was nicht so leicht ist.
Willi probiert sich handwerklich im Hotel aus, was dem Hausmeister Werner Wirth nicht passt und was zu der ein oder anderen lustigen Situation führt. Als Justus Iris kennen lernt, sieht das Ganze schon wieder ganz anders aus, er entwickelt Interesse an ihr.
Die Charaktere sind stolpern von einer amüsanten Situation in die andere, dies betrifft vor allem Erwin, diesen schließt man dadurch schnell ins Herz.
Der Urlaub wird dann so richtig interessant, als sie zu einer Kosmetik Veranstaltung gehen, durch diese wird das detektivische Gespür von Erwin erweckt und es dreht sich für ihn alles nur noch um diesen Fall, denn er lösen möchte.

Fazit
Das Buch ist schön kurzweilig und die perfekte Lektüre für den Urlaub und ideal gegen schlechte Laune. Mir hat das Buch gut gefallen jedoch konnte ich mich nicht in die Protagonisten hineinversetzten, ich fand sie aber amüsant und liebenswert.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und kann es allen empfehlen, die gerne humorvolle Geschichten lesen.

Vielen Danke Friedrich Kalpenstein dafür, dass ich das Buch vorab lesen durfte! Danke :)

Larissa



Montag, 5. Juni 2017

Besuch des Pfingstturniers in Wiesbaden

Pferde, Dressur, Bücher und Gespräche über Musicals, ein schöner Ausflug nach Wiesbaden...

Blick auf das Schloss

Am Sonntagmorgen fuhren wir früh los, da es nach Wiesbaden zum Pfingstturnier gehen sollte. Nach etwas über 2 Stunden kamen wir dann in Wiesbaden an. Nachdem ich geparkt hatte, liefen wir los zum Biebricher Schlosspark und schon waren wir da. Ich war sehr gespannt, wie es dort aussehen würde. Das Schloss erinnerte mich dann sofort an das Residenzschloss Ludwigsburg, welches zu meinen Lieblingsschlössern gehört. Beide Schlösser sind aus der Barockzeit und haben wundervolle Parkanlagen.

Schloss Biebrich vor dem Dressurplatz

Die Kulisse des Pfingstturniers in Wiesbaden ist einfach traumhaft. Sobald wir dort angekommen waren, sahen wir als Erstes Sönke Rothenberger mit Favourit, die beiden waren einfach großartig, es macht Spaß den beiden zuzusehen und sie live zu sehen. Ich hatte zuletzt Sönke Rothenberger vor ca. 3 Jahren beim Stuttgart German Masters mit Cosmo gesehen.





Beim Preis der Lieselott und Klaus Rheinberger - Stiftung, der Qualifikation für den Grand Prix Special, gewann Sönke Rothenberger mit seinem Pferd Favourit. Ich freute mich sehr für die Beiden.
Nach der Dressurprüfung ging es dann weiter mit der Voltigierprüfung, diese schauten wir uns auch an.
Es war faszinierend wie die Voltigierer geschickt auf den Pferden turnten.
Im Anschluss schauten wir uns an den Ständen um und kauften uns was zu essen, da ich seit 5 Uhr wach war und noch nicht wirklich etwas außer ein paar Blaubeeren gegessen hatte, hatte ich ein wenig Hunger. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir wieder zu unseren Plätzen auf der Tribüne und schauten uns die nächsten Dressurprüfungen an. Den Louisdor - Preis der Nachwuchspferde haben wir zum Teil angeschaut, nach einiger Zeit beschlossen wir jedoch eine Kaffeepause zu machen und setzten uns dann für einige Zeit zum Abreiteplatz und schauten hier zu. Nach einer Weile am Abreiteplatz, beschlossen wir uns das Turniergelände und die Stände nochmals genauer anzuschauen. Dabei entdeckten wir einen Stand mit Büchern, dieses Mal blieb ich jedoch stark und kaufte kein Buch, da ich momentan noch so viel zu lesen habe und kaum hinterherkomme. Wie habe ich das nur geschafft?
Nachdem wir etwas gestöbert hatten und ich auch noch ein Programmheft gekauft hatte, gingen wir wieder zurück zum Abreiteplatz, setzten uns auf die Wiese und schauten den Reitern bei der Vorbereitung zu. Nebenbei brachte ich Carina das Wort "Supercalifragilisticexpialigetisch" aus dem Musical "Mary Poppins" bei uns ich sang ihr die Melodie vor. Seit ich vor 2 Wochen dieses Stück nochmals gesehen habe, habe ich wieder ständig die Songs im Kopf, ich glaube, ich muss es mir noch ein drittes Mal ansehen.

Abreiteplatz

Später kam dann Semmieke Rothenberger mit ihrem Pferd Geisha auf den Abreiteplatz. Wir schauten ihr zu, wie sie sich vorbereitet und gingen anschließend zum Dressurplatz um ihre Kür zu sehen. Sie startete in der nationalen Dressurprüfung Klasse S. Junge Reiter und schaffte es auf den 2. Platz. Die Kür war echt schön, Gänsehautfaktor.

Carina in der roten Jacke und ich/sehen beide schon müde aus...
Nach der Siegerehrung dieser Dressurprüfung war wieder eine kurze Pause. Carina und ich machten nun einen Spaziergang durch den Schlosspark.
Um kurz vor 22 Uhr ging es dann weiter mit dem Henkell - Trocken Preis, Grand Prix Kür unter Flutlicht. Auf diesen Programmpunkt war ich besonders gespannt. Los ging es erst mal mit einem Vorprogramm, Katrina Wüst, die Chefrichterin erklärte, wie man eine Kür gut aufbauen kann und zwei Reiter machten dies dann vor, was sie erklärte.
Anschließend startete dann die Prüfung, an der sechs Reiterinnen und Reiter teilnahmen. Die Atmosphäre vor dem beleuchteten Schloss und mit der tollen Musik war einfach toll. Die Küren unter Flutlicht waren emotionsgeladen. Besonders gefiel mir die Kür von Charlott - Maria Schürmann, diese belegte nach Isabell Werth den 2. Platz im Henkell - Trocken Preis.

Die Gewinner des Henkell - Trocken Preis

Nach der Siegerehrung liefen wir wieder zurück zum Parkplatz und fuhren mit meinem Auto nach Hause.
Nachdem ich Carina heimgefahren hatte, war ich dann um kurz vor 3 Uhr endlich zu Hause, war überhaupt nicht mehr müde.
Dieser Ausflug nach Wiesbaden zum Pfingstturnier war nach der letzten Woche Erholung pur, einfach mal nichts machen, weder Ausarbeitungen schreiben noch lesen noch sonstiges, was alles so ansteht.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche, einen schönen Urlaub oder schöne Ferien. Für mich geht es nach diesem langen Wochenende ab morgen wieder zur Arbeit.


Larissa
                               

Sonntag, 4. Juni 2017

Rezension "Die Wellington Saga Versuchung"

Rezension "Die Wellington Saga Versuchung" von Nacho Figueras und Jessica Whitman

Ein Buch für Pferdeliebhaber!

"Die Wellington Saga - Versuchung"
Autoren: Nacho Figueras und Jessica Whitman
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. Mai 2017
Broschiert: 12,99 Euro
eBook: 9,99 Euro
Seiten 416

Heute möchte ich Euch den Roman "Die Wellington Saga - Versuchung" von Nacho Figueras vorstellen. Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom blanvalet Verlag erhalten.

Autor
Nacho Figueras gehört zu den bekanntesten Männern der Welt. Er ist Polospieler und das Werbegesicht von Polo Ralph Lauren. Nacho Figueras arbeitet als Model, Kapitän der Polo Mannschaft und ist Miteigentümer des argentinischen Reitteams Black Watch.
Mit seiner Frau und seinen vier Kindern, lebt er in Kaliforniern und in Argentinien.
(Quelle www.amazon.de)

Inhalt
Die junge und kluge Tierärztin Georgia lebt mit ihrem Vater auf einer Farm, auf der es immer sehr viel zu tun gibt. Georgia arbeitet sehr hart und gönnt sich kaum Entspannung in ihrer Freizeit. Deshalb nimmt sie das Angebot ihres besten Freundes Billy nur wiederwillig an und reist nach Wellington, in Florida zu einem glamourösen Reitturnier.
Schon bald ist Georgia fasziniert von dem Polosport und besonders gefällt ihr der attraktive Alejandro, der älteste Sohn des Del - Campo - Clans.
Doch in dieser glamourösen Welt lebt es sich für die bodenständige Georgia nicht so einfach, da nicht alle Menschen so sind, wie sie sich geben.
Gibt es eine Chance für Georgia und Alejandro oder passen die beiden, die aus völlig verschiedenen Welten stammen überhaupt nicht zusammen?

Meine Meinung

Auf diesen Roman wurde ich in erster Linie, durch dieses wunderschöne Cover aufmerksam. Im Mittelpunkt des Covers ist ein Ornament, welches sehr schön gestaltet ist. Der Titel des Buches ist in Rosa gehalten und wird von Pferden, die ins Ornament mit eingebunden sind, umschlossen. Das Lesen des Klappentextes hat mich dann noch neugieriger auf dieses Buch gemacht und da es um Pferde geht und ich mich für den Reitsport interessiere, musste ich es einfach haben und lesen.

Cover
Das Cover ist schlicht gestaltet und sieht einfach toll aus. Besonders schön sind die Ornamente und die Kombination der Farben.

Schreibstil
Das Buch lässt sich gut lesen. Ich konnte es am Anfang kaum weglegen, doch gegen Ende des Buches lies dies nach. Mir hat das Ende nicht so gut gefallen, es kam mir zu schnell und war mir etwas zu überspitzt, fast so wie in einer Telenovela. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, dadurch sind die Charaktere auch gut herausgearbeitet. Die Kapitel sind kurz gehalten, so fliegt man durch das gesamte Buch. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Georgia und Alejandro im Wechsel erzählt. Dadurch konnte ich beide Protagonisten besser verstehen und ich konnte Ihre Handlungen besser nachvollziehen.
Was mir jedoch nicht so sehr gefallen hat, war die Liebesgeschichte zwischen Georgia und Alejandro, diese konnte mich nicht so sehr begeistern und blieb mir etwas zu oberflächlich.

Charaktere
Georgia war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Georgia ist eine sehr freundliche, bodenständige, hilfsbereite und tierliebende Protagonistin.Was mich jedoch an ihr gestört hat, ist, dass sie alles immer infrage gestellt hat und sich stellenweise sehr naiv verhalten hat.

Alejandro hingegen mochte ich anfangs irgendwie nicht so sehr. Mit der Zeit und als man mehr über ihn erfahren hat, wurde er mir auch sympathischer. Alejandro ist Witwer und hat eine pubertierende Tochter, die es ihm nicht immer einfach macht. Als Clan Chef des Del - Campo Clans erwarten seine Teammitglieder und seine Familie viel von ihm.
Dadurch, da von ihm so viel erwartet, wird unterdrückt er seine Gefühle für Georgia.

Fazit
Dieser Auftakt, der Wellington Saga hat mir gefallen, hat jedoch noch Luft nach oben. Es war sehr interessant, durch diesen Roman mehr über den Polosport zu erfahren, da dieser in Deutschland nicht so sehr verbreitet ist. Die Erklärungen dazu waren passend und gut erklärt.
Was mir wie oben schon erwähnt nicht so sehr gefallen hat, war die Liebesgeschichte, hier fehlte mir etwas die Romantik. Auch fehlte mir nach der Hälfte des Buches die Spannung, der Spannungsbogen flachte hier ab.
Ich gebe dem Buch vier Sterne und bin gespannt, wie es weiter geht.
Das Buch kann ich den Pferdefans weiterempfehlen. Es ist eine schöne Geschichte für den Sommer und gut zum abschalten.

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Buch!

Larissa




Samstag, 3. Juni 2017

Leserückblick Mai 2017

Lesemonat Mai 2017

Hey Ihr Lieben Leserinnen und Leser,

in diesem Monat lohnt sich bei mir ein Leserückblick eigentlich überhaupt nicht. Dadurch, da ich mit dem Schreiben meiner Ausarbeitung für meinen Praxisbesuch beschäftigt war, kam ich kaum zum Lesen. Daher kam ich in letzter Zeit auch nicht zum Schreiben von Rezensionen und anderen Blogbeiträgen, diese werde ich jetzt nach und nach endlich schreiben und veröffentlichen.
Für meine Ausarbeitung habe ich eine erzählende Klanggeschichte selbst geschrieben, wenn Ihr mehr über meine Klanggeschichte erfahren möchtet, schreibt dieses in die Kommentare.
Schlussendlich habe ich im Mai nur zwei Bücher gelesen. So wenig habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Dafür habe ich im Mai fünf neue Bücher gekauft.



  1. "Lindenmond" von Mella Dumont
  2. "Die Wellington Saga - Versuchung" von Nacho Figueras und Jessica Whitman (Rezensionsexemplar)

gelesene Bücher: 1
gelesene eBooks: 1
gekaufte Bücher: 5
gekaufte eBooks: 2
Rezensionsexemplare: 2
gelesene Seiten: 774
Wie viele Bücher habt Ihr im Mai gelesen?


Bücher die ich im Mai gekauft habe:
Neuzugänge


  1. "Paper Palace die Verführung" von Erin Watt
  2. "Frag nicht nach Sonnenschein" von Sophie Kinsella
  3. "Kein Tag ohne dich: Lost in Love" Marie Force
  4. "Tierische Klanggeschichten" von Elke Gulden
  5. "Die gezielte Beschäftigung im Kindergarten: Vorbereiten - Durchführen - Auswerten" von Peter Thiesen
  6. "Früchstück mit Meerblick" von Debbie Johnson (Rezensionsexemplar)

Ich wünsche Euch einen Guten Start in das Wochenende!

Larissa



Sonntag, 7. Mai 2017

Rezension "Das Reich der Sieben Höfe"

Rezension "Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas

Ein Buch, welches mich völlig in seinen Bann gezogen hat!


"Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen"
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017
Hardcover:18,95 Euro
Hörbuch: 17,99 Euro
Seiten 480


Heute möchte ich Euch ein großartiges Buch vorstellen. Dieses Buch hat mich völlig umgehauen und mich völlig in seinen Bann gezogen! "Das Reich der Sieben Höfe" ist der Auftakt einer Reihe und ist im dtv Verlag erschienen.

Autorin
Sarah J. Maas wuchs in Manhatten auf und lebt inzwischen mit ihrem Mann und ihrem Hund in Pennsylvania. Mit 16 Jahren veröffentlichte sie "Queen of Glass" (damaliger Titel) in einem Online- Forum.
(Quelle www.amazon.de)

Inhalt
Die junge Feyre muss, um das Überleben ihrer Familie zu sichern jagen, um genug Essen zu haben. Eines Tages begegnet ihr bei der Jagd ein Wolf, dieser Wolf scheint aber kein Wolf zu sein. Sondern ein Wesen aus dem Reich der Fae.
Feyre tötet dieses Wesen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Alles wird sich nun für Feyre verändern. Feyre wird von dem Fae Tamlin geholt und muss nun mit in sein Reich und bei ihm Leben.
Mehr möchte ich zur Story nicht verraten.
"Das Reich der Sieben Höfe" ist eine Märchenadaption und enthält Elemente aus dem Märchen "Die Schöne und das Biest.

Meine Meinung
Da ich nicht so viel Fantasy Bücher lesen, eher immer Mal wieder nach Lust und Laune inzwischen aber wieder häufiger, habe ich erst relativ spät dieses wundervolle Buch gekauft. Ein Video von Lea von dem Blog liberiarium hat mich dann dazu gebracht mir endlich das Buch zu kaufen, ich war schon sehr gespannt und konnte kaum abwarten, bis das Buch bei mir einzog.

Cover und Gestaltung
Das Buch ist ein echtes Schmuckstück. Der Schutzumschlag ist durchsichtig und mit Rosenranken und Rosenblättern verziert. Das Cover ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, ein echter Hingucker. Wenn man das Buch betrachtet, taucht man, dadurch fast schon in die Geschichte ein und stellt sich, vor was Feyre alles erlebt.
Auch die Karte der Welt, in der die Geschichte spielt ist sehr liebevoll gestaltet.

Schreibstil und Geschichte
Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Sarah J. Maas gelesen habe. Ich habe zwar schon von ihrer vorherigen und sehr erfolgreichen Buchreihe "Throne of Glass" gehört, aber noch nichts gelesen.
Umso gespannter war ich deshalb "Das Reich der Sieben Höfe" zu lesen, da ich sehr viel Positives darüber gehört habe und wurde in keinster Weise enttäuscht. Das Buch hat meine Erwartungen mehr als übertroffen.
Der Schreibstil von ihr hat mich von der ersten Seite an in einen Bann gezogen. Ich wollte und konnte nicht mehr aufhören zu lesen, da ich wissen wollte, wie es weiter geht. Durch den Schreibstil taucht man ganz in der Welt von Feyre ab und fühlt sehr intensiv mit ihr mit. Sarah J. Maas beschreibt die Welt sehr detailreich und beschreibt die Gefühlswelt der Protagonisten sehr facettenreich, sodass ich als Leserin das Gefühl hatte ganz in der Geschichte zu sein.
Durch diesen Schreibstil transportiert sie die Stimmungen auch, dass man diese selbst spürt. Am Anfang der Geschichte ist alles sehr kalt und die Stimmung ist traurig und getrübt, fast schon hoffnungslos.
Die Autorin schafft es den Spannungsbogen über das gesamte Buch hin aufzubauen, es bleibt immer spannend und es passiert immer wieder etwas Überraschendes.

Charaktere
Durch die facettenreiche Beschreibung der Charaktere konnte ich mich gut in Feyre hineinversetzten. So habe ich mit den Feyre mitgefiebert, gelacht, geweint und gelitten.
Tamlin ist ein ganz besonderer Charakter, am Anfang war er etwas undurchschaubar, da er seine Motive und Gefühle nicht offen zeigen wollte bzw. konnte.
Wer mir auch besonders gut gefallen hat, war der Fae Lucian und Rhysand. Obwohl ich Rhysand bis zum Ende nicht ganz verstanden habe, gefällt er mir, besonders seine geheimnisvolle Art.

Fazit
Ich liebe dieses Buch!!! Ich bin voll und ganz begeistert von dieser wundervollen Geschichte und kann es kaum erwarten den nächsten Band, zu lesen.
Dies ist definitiv für mich ein Jahreshighlight!
Ich gebe dem Buch absolut verdiente 5 Sterne.
Ich kann Euch dieses Buch absolut ans Herz legen. Es ist eine wundervolle sehr bildgewaltige und emotionsgeladene Geschichte.
Und würde mich freuen wenn ihr mir rückmeldet, ob Ihr es schon gelesen habt oder noch lesen wollt.

Larissa



Mittwoch, 3. Mai 2017

Musicalbericht - "Schikaneder"

Ein wundervolles Musical über große Träume 

Raimund Theater 

Am 18. April 2017 war es endlich so weit und ich habe mir endlich das Musical "Schikaneder" im Raimund Theater angesehen. Einen Tag später am 19. April habe ich es mir dann nochmals angesehen, da mich schon lange kein Musical mehr so begeistern konnte. Könnte mir dieses Musical noch weitere Male ansehen und nicht genug davon bekommen. 
Ich fieberte schon sehr lange diesem Musicalbesuch entgegen und es hat mich absolut umgehauen und meine Erwartungen mehr als übertroffen.
Das Stück "Schikaneder" ist eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien

Inhalt
In dem Stück geht es um das Leben und die Liebe zwischen Eleonore und Emanuel Schikaneder und ihre gemeinsame Theaterarbeit.
Die beiden lernen sich durch ihr Theaterangement in der Theatergruppe von Franz Moser kennen.
Die beiden kommen sich durch die Arbeit immer näher, verlieben sich heiraten und übernehmen gemeinsam die Theatergruppe von Moser.
Alles scheint perfekt, doch Emanuel liebt die Frauen und bändelt, obwohl er Eleonore liebt doch mit einigen Frauen an.
Eleonore hält dies irgendwann nicht mehr aus und verlässt mit Johann Friedel, den sie lieb gewonnen hat, die Theatergruppe. Die beiden beschließen nun gemeinsam ein eigenes Theater in Wien, zu gründen.
Doch Johann wird krank und stirbt überraschend. Nun darf Eleonore nicht mehr das Theater leiten, da Frauen zur damaligen Zeit kein Theater leiten durften.
Die einzige Möglichkeit das Theater zu behalten ist ihr Ehemann Emanuel Schikaneder. Widerwillig beschließt sie mit ihm zusammenzuarbeiten, um das Theater zu retten. Wird sich nun alles zum Guten wenden? Schaut Euch doch das Musical an. Bis Ende Juni habt Ihr noch die Möglichkeit es Euch anzusehen. 

Programmheft mit Unterschrift und CD

Bevor wir unsere Plätze einnahmen, gingen wir zum Merchandisestand und kauften das Programmheft. Als dies erledigt war, konnte die Vorstellung beginnen. Am zweiten Abend im Musical, habe ich mir dann noch eine Tasse und eine Karte gekauft.
Am ersten Abend saßen wir in der sechsten Reihe und am zweiten in der fünfzehnten Reihe. 

Bühnenbild vor der Vorstellung
Darsteller

Mark Seibert verkörperte an beiden Abenden in denen wir im Musical waren die Hauptrolle Emanuel Schikaneder. An beiden Abenden dachte ich mir, es gibt niemand perfekteren für diese Rolle als Mark Seibert. Er ist einfach perfekt für die Rolle, er lebt diese Rolle richtig und spielt sie mit sehr viel Begeisterung. Er schafft es dadurch das Publikum voll und ganz zu packen und zaubert einem ein lächeln ins Gesicht.
Seine Stimme kommt in den Stücken sehr gut zur Geltung. Er singt viele schöne Stücke wie das bekannte Lied "Träum gross" oder "So viele Fische im Meer" und "Letzter Vorhang". Mit seiner Stimme verzaubert er das Publikum, ich hatte oft Gänsehaut und habe voll und ganz mit den Darstellern mitgefiebert. Bei dem Lied "Letzter Vorhang" war ich ganz gerührt und hatte fast Tränen in den Augen.

Am ersten Abend spielte Franziska Schuster Eleonore Schikaneder. Sie hat mir in dieser Rolle sehr gefallen. Sie verkörpert die Rolle der Eleonore mit sehr viel Feingefühl, spielt diese sehr echt und ist in der Rolle sehr liebevoll. Dadurch konnte ich mich in ihre Rolle gut hineinversetzen.
Franziska hat eine sehr sanfte und helle Stimme, die sehr Gefühl - und kraftvoll zum Ausdruck kommt. Dies kommt besonders bei den Liedern "Träum gross", "Liebe lügt" und bei dem Lied "Mein Leid" zum Ausdruck. Eine perfektere Besetzung konnte ich mir für Eleonore nicht vorstellen.

An meinem zweiten Abend im Musical hatte ich jedoch den Vergleich, da die Erstbesetzung Milica Jovanovic auf der Bühne stand. Milica hat eine tiefere Stimmfarbe und eine noch kraftvollere Stimme, was mir aber auch gut gefiel. Schauspielerisch brachte sie den Streit mit Emanuel richtig gut rüber. Insgesamt hat mir aber irgendwie Franziska Schuster vom stimmlichen besser in der Rolle der Eleonore gefallen.

Florian Peters verkörperte am ersten Abend Johann Friedel, einen jungen Schriftsteller, der der Theatergruppe als Schauspieler beitritt. Florian spielte die Rolle sehr humorvoll und legte aber in sein Schauspiel auch die gewollte Unsicherheit. Stimmlich harmonierten er und Franziska in den Duetten perfekt.

Am zweiten Abend im Musical stand Tobias Joch als Johann Friedel auf der Bühne. Er legte die Rolle des Johann eher ernster an und brachte die Unsicherheit von Johann im Schauspiel sehr gut rüber. Seine Stimme kommt sehr gut im Lied "So jemand wie du/Jetzt und hier" zur Geltung. Hier hatte ich richtig Gänsehaut.

Lillian Maandag spielte Maria Anna Miller. Maria Anna Miller ist ebenfalls ein Ensemblemitglied von Schikaneders Schauspieltruppe, die mit Emanuel eine Affäre hat. Sie spielte diese Rolle im ersten Akt mit sehr viel Humor, dass man über ihre Naivität doch auch lachen musste, auf der anderen Seite aber auch irgendwie Mitleid mit ihr hatte. Im 2 Akt schaffte sie es auch, gut die Dramatik mit in ihr Spiel einzubinden.
In dem Stück "Freut euch mit mir" kommt ihr helle und etwas opernhafte Stimme gut zum Ausdruck.

Eine weitere Darstellerin, die ich noch erwähnen möchte, da es sonst ewig lang wird was ich hier über die Darsteller schreibe ist Jana Stelley, die als Barbara Gerl auf der Bühne stand. Barbara ist die Freundin von Eleonore und arbeitet auch als Schauspielerin in der Theatergruppe. Sie stand Eleonore und Emanuel immer wieder als Schlichterin zur Seite, um so das Theater zu retten.
Jana legte sehr viel Gefühl, aber auch Humor in die Rolle der Barbara.

Insgesamt hat mir das gesamte Ensemble an beiden Tagen sehr gefallen. Man merkt bzw. spürt das alle mit Begeisterung auf der Bühne stehen und alles geben. Gesanglich passt das Ensemble ebenfalls sehr gut zusammen und merkt, dass sie eine Einheit geworden sind. Auch die Tanzeinlagen sind sehr schön und stimmig. So begeistert war ich schon lange nicht mehr von einem Ensemble, es macht Spaß Euch zuzusehen und die Begeisterung färbt auf das Publikum ab. 



Das Bühnenbild ist wahnsinnig eindrucksvoll und voller liebevoller kleiner Details. Man wird dadurch mit in die Zeit genommen, in der die Geschichte spielt.
Die Kostüme haben mir ebenfalls sehr gefallen. Und die Musik ist einfach genial, so wunderschöne tolle Stücke, die man als Ohrwurm behält. Bei mir läuft die CD rauf und runter, höre im Moment ständig nur noch die Musical CD"Schikaneder".

achtet nicht auf mein Gesichtsaudruck, nach 20 Stunden auf den Beinen , schaute ich etwas komisch
Danke Mark Sribert für das Bild und das Autogramm!


Fazit
Das Musical Schikaneder muss man einfach sehen, wenn man gerne klassische Musicals sieht.
Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Musical, dass ich es an 2 Abenden hintereinander sehen musste. Wäre ich noch länger in Wien gewesen oder würde ich dort leben, würde ich es mir noch weitere Male ansehen. Ich habe ja die Hoffnung, dass es auch in Deutschland aufgeführt wird. Am liebsten würde ich ja nochmal nach Wien reisen und es mir nochmal ansehen. Also nutzt die Chance und schaut es Euch an. Ich gebe dem Musical 5 von 5 Sternen. 

Larissa

Dienstag, 2. Mai 2017

Rezension "Lindenmond"

"Lindenmond" Colors of Life Band 5 von Mella Dumont

Ein wundervolles und sehr gefühlvolles Buch!


"Lindenmond"
Autorin: Mella Dumont
Verlag: Selbstverlag
Erscheinungsdatum: 10. November 2016
Taschenbuch: 12,90 Euro
eBook: 3,99 Euro
Seiten 358

Heute möchte ich Euch den 5 Teil der "Colors of Life" Reihe vorstellen. Diesen 5 Band wollte ich eigentlich schon vor Monaten lesen und jetzt habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit wieder verschlungen.

Autorin
Mella Dumont wurde 1978 in Rheinland - Pfalz geboren, wo sie auch heute, nach vielen Jahren in Großstädten und im Ausland wieder lebt. Schon immer war Sie ein kreativer Mensch. Beruflich hat Mella schon die halbe Welt gesehen. Heute reist sie bevorzugt, mit der Tastatur auf Flügeln ihrer Fantasie.
(Quelle www.amazon.de)
Hier erfahrt Ihr mehr über Mella Dumont


Meine Meinung
Da ich schon die anderen Bücher dieser Reihe mit großer Begeisterung gelesen habe, konnte ich mir jetzt diesen 5 Teil auch nicht entgehen lassen, da ich doch auch unbedingt wieder wissen wollte, wie es mit Valerie und Lukas weitergeht.

Schreibstil
Der Schreibstil von Mella Dumont ist sehr gefühlvoll und flüssig zu lesen. Sobald man anfängt, zu lesen möchte man das Buch nicht mehr weglegen. Da sie es durch ihren tollen Schreibstil schafft, dass der Spannungsbogen über das gesamte Buch hin immer wieder zunimmt und dann doch wieder etwas geschieht, was man so nicht erwartete hätte.
Mir geht es so, dass ich dadurch regelrecht in den Geschichten der "Colors of Life" Reihe durch diesen Schreibstil versinke und ganz in der Geschichte bin.
Die Geschichte ist wieder voll von Romantik, Humor, Spannung und tollen Dialogen. Ich habe wieder voll und ganz mit den Protagonisten mitgefiebert und bin nun auch mit Lukas warm geworden und finde ihn einfach super. Im 4 Teil war er mir noch nicht ganz so sympathisch, da er sich hier anfangs sehr geheimnisvoll zeigte.
Die Geschichte wird seit dem vierten Band "Mandelmond" aus der Sicht von Valerie Laval erzählt, da sie die Hauptprotagonistin ist. In meiner Rezension zu "Mandelmond" findet ihr mehr Infos zu den Protagonisten.

Zur Geschichte
Valerie ist nach wie vor in Lukas verliebt, doch die beiden müssen eine Fernbeziehung führen, da Valerie nach wie vor in Metz lebt und Lukas in Berlin. Ist diese Entfernung gut für die beiden und wird ihre Beziehung dies überleben?
Für Valerie und Lukas und die beiden Clans geht es turbulent weiter, es gibt immer noch viele abtrünnige, die so einiges im Schilde führen.
Noch dazu taucht Valeries Ex - Verlobter auf, da seine neue Verlobte Valeries Hochzeitsagentur mit der Planung ihrer Hochzeit anagiert hat.
Hier stellt sich für Valerie die Frage, hat sie es wirklich überwunden, das er sie damals vor dem Altar stehen lies. Ist Valerie bereit für eine Heirat und eine Familiengründung mit Lukas?
Mehr möchte ich nun aber nicht mehr verraten.

Fazit
Ich kann nicht genug von dieser tollen Reihe bekommen. Es toll die Entwicklung der Charaktere mitzuerleben, die in den ersten drei Bücher vorwiegend die Hauptprotagonisten waren.
Ich gebe dieser wundervollen und gefühlvollen Geschichte 5 Sterne. Ich bin absolut begeistert und werde gleich anfangen den 6 Teil "Rosenmond", zu lesen.


Larissa

Montag, 1. Mai 2017

Leserückblick April 2017

Lesemonat April 2017

Hey ihr Lieben Leserinnen und Leser,

in diesem Monat habe ich irgendwie nur vier Bücher gelesen. Dies kommt unter anderem davon, da ich bei dem "Herr der Ringe" Lesemarathon #hdrreadthon von Anabelle von Stehlblüten mitmache der am 1. April gestartet ist.
Dadurch das ich mich sehr auf das Lesen von diesem Buch beschränkt habe, konnte ich nicht so viele andere Bücher lesen. In letzter Zeit komme ich in diesem Buch nicht wirklich voran, stagniere Momentan auf Seite 550. Da habe ich doch noch einiges vor mir, bis ich mit "Herr der Ringe" durch bin.
Mein absolutes Highlight war in diesem Monat das Buch von Sarah J. Mass "Das Reich der Sieben Höfe", welches im dtv Verlag erschienen ist. Eine Rezension davon wird noch folgen.


  1. "Die Blütensammlerin" von Petra Durst - Benning
  2. "Paper Prince - Das Verlangen" von Erin Watt
  3. "Das Reich der Sieben Höfe" von Sarah J. Maas
  4. "Alles was du suchst" von Marie Force
gelesene Bücher: 4
gelesene eBooks: 0
 gekaufte Bücher: 2
gekaufte eBooks: 1
Rezensionsexemplare: 1
gelesene Seiten: 1872
Wie viele Bücher habt Ihr im April gelesen?

Habt Ihr eines dieser Bücher schon gelesen? Wenn ja wie hat es Euch gefallen?


Larissa


Freitag, 28. April 2017

Wien Tag 2 - Spanische Hofreitschule, Shoppen und schlechter Kaffee





Hallo ihr Lieben, weiter geht es jetzt mit Tag 2 in Wien.
Am 2 Tag in Wien besuchten wir die Spanische Hofreitschule und verbrachten dort einige Zeit.
Darüber möchte ich Euch heute berichten.











Frühstück im Hotel

Mein Frühstück Müsli und Saft


Am Mittwochmorgen waren wir schon um 7 Uhr wieder wach um uns für den Tag in der Hofreitschule fertigzumachen. Ein Blick aus dem Fenster genügte schon, um zu sehen, dass der Wetterbericht leider recht mit dem Schnee hatte. Um diesen Schreck zu verdauen, gingen wir zum Frühstück,
Nach einem ausgiebigen Frühstück, gingen wir nochmals ins Zimmer, zogen uns warm an und los ging es in die Stadt, zur Spanischen Hofreitschule.









Schnee im April in Wien

Gegen halb elf waren wir an der Spanischen Hofreitschule angekommen und holten unsere reservierten Karten ab. Da dort sehr viel los war, wegen den Osterferien mussten, wir uns erst mal in einer langen Menschenschlange einreihen, bis wir um kurz vor 10 Uhr hineingehen und uns Plätze suchen durften. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle, seit am besten frühzeitig in der Spanischen Hofreitschule, da dort vor allem in den Ferien sehr viele Touristen sind.

Nachdem wir uns Plätze gesucht hatten, ging es auch schon los. Die ersten Bereiter und Pferde kamen in die Halle zur Morgenarbeit und das Training begann.
Da wir dieses Mal ganz oben saßen (oder eher gesagt standen da wir, wenn wir saßen, kaum mehr etwas vom Training sahen) war die Sicht nicht ganz so gut. Ich war aber dieses Mal auch wieder sehr fasziniert von der Morgenarbeit. Die Pferde sind so schön und es ist faszinierend ihnen bei dem Training zuzusehen.
So vergingen die 2 Stunden in der Hofreitschule wie im Flug.
Von 12 Uhr bis ca 14.50 Uhr hatten wir dann Zeit, bis wir um 15 Uhr wieder in der Hofreitschule sein sollten.

Ende der Morgenarbeit
Winterreitschule


So ein schönes Pferd

hier kaufe ich gerne Kleidung

In dieser Zeit ging es erst mal in die Annagasse zu Sisi Vienna, meinem Lieblingsdamensalon in Wien. Im Jahr 2013 hatte ich diese Boutique entdeckt und mir einen wunderschönen Rock gekauft, deshalb war es für mich klar, dass ich wieder dort vorbeischauen musste.
Dort angekommen begrüßte uns die Eigentümerin sehr freundlich, wir schauten uns dort um und mir gefielen einige Kleidungsstücke, die ich dann anprobierte. Bei der Entscheidung, was ich nehmen sollte, war mir meine Freundin, mit der ich vereist war, sehr behilflich und ich konnte mich für ein Kleidungsstück entscheiden.

Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch bei Sisi Vienna und werde dann sehr wahrscheinlich Schuhe kaufen. Danke auch wieder für die tolle Beratung, Sie haben einfach immer so schöne Sachen im Salon.
Ich kann Euch sehr empfehlen, wenn Ihr in Wien seid, in diesem Damensalon vorbeizuschauen. Da es dort ganz besondere und wunderschöne Kleidungsstücke von tollen Designern gibt, die vielleicht auch Kaiserin Elisabeth getragen hätte.

Als ich mit dem Shoppen fertig war, hatten wir dann auch Hunger und gingen in ein Restaurant zum Essen, da wir durch die kurze Zeit im freien auch schon wieder durchgefroren waren.
Als wir uns gestärkt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Kartenverkauf vor der Wiener Staatsoper und kauften uns nochmals Karten für das Musical "Schikaneder", da wir so begeistert von diesem Musical sind/waren.
Da, es so kalt war und schneite, gingen wir in einen Souvenir bzw. Musikladen und schauten uns dort um. Dort gab es unter anderem Bücher, hier war ich doch absolut richtig.


natürlich kam ich auch in Wien nicht an Büchern vorbei

Nach einiger Zeit verließen wir wieder diesen Laden und machten uns zurück auf den Weg, zur Spanischen Hofreitschule, da es bald Zeit für den Rundgang war.
Vor ein paar Jahren hatte ich auch schon einen Rundgang gebucht und konnte mich schon bald wieder an alles erinnern.
Bei dem schlechten Wetter war der Platz vor der Hofburg ganz verlassen
Wir waren bei diesem Rundgang eine ziemlich große Gruppe und die Leiterin sprach zu leise, sodass die Infos nicht bei allen ankamen, was sehr schade war. Sobald wir in den Stallungen waren, wurde unsere Gruppe zum Glück halbiert und so konnte man auch individuell fragen stellen. Der zweite Teil der Führung durch die Stallungen hat mir sehr gefallen. Bei der Führung schaut man sich die Sattelkammer und kann die schönen Sättel bewundern, die auch bei Abendvorstellungen genutzt werden. Im Großen und Ganzen hat mir die Führung wieder gefallen. Das Highlight am Vormittag war jedoch die Morgenarbeit. Bei meinem nächsten Besuch in Wien würde ich mir gerne eine Abendvorstellung in der Spanischen Hofreitschule anschauen.

Anschließend wollten wir eigentlich in ein Cafe, da es sich nicht mehr lohnte, ins Hotel zurückzufahren. Leider waren sehr viele Kaffeehäuser aufgrund des Wetters voll und wir machten sozusagen einen Fehlgriff, indem wir in einem Cafe bzw Restaurant in einer Seitenstraße der Kärtner Straße landeten. Erstens war die Atmosphäre in diesem italienischen Cafe nicht sehr schön und zweitens schmeckte der Latte macchiato miserabel. Hier werde ich nie wieder einen Kaffee trinken. Dass einzig Gute war, dass wir uns aufwärmen konnten.
Im Anschluss machten wir uns wieder auf den Weg zum Raimund Theater, um "Schikaneder" ein zweites Mal zu sehen.
Der Musicalbericht kommt am Sonntag online :)

Larissa

Montag, 24. April 2017

Wien Tag 1 - Flug, Ankunft, Sisi Museum



Hallo ihr Lieben, heute habe ich den ersten Bericht zu meiner Wien Reise für Euch! Da Wien eine meiner liebsten Städte ist, mich also eine große Liebe zu dieser Stadt verbindet, muss ich immer wieder dort hin.
Eine Freundin und ich taten uns zusammen und planten Anfang des Jahres im Februar unsere Wien Reise.
Einer der Hauptgründe, weshalb wir nach Wien reisen wollten ist das Musical "Schikander" dazu wird noch ein ausführlicher Bericht kommen!
Viel Spaß beim Lesen! Vielleicht kann ich Euch mit diesem Bericht auch für Wien begeistern!







Am Dienstagmorgen war es endlich so weit, es sollte nach Wien gehen.
Da unser Flug früh morgens um 6,55 Uhr starten sollte, musste ich um 3 Uhr aufstehen und mich fertigmachen. Gegen 4.30 Uhr waren wir dann am Flughafen und die Reise konnte losgehen.
Wir gaben unsere Koffer ab (9 kg bei Anreise und bei der Abreise 18 kg) und machten uns schon auf den Weg zum Sicherheitscheck.
Beim Sicherheitscheck musste ich Mal wieder meine Schuhe ausziehen und meine Handtasche wurde wieder extra kontrolliert, obwohl ich nie etwas Verbotenes dabei habe. Ich glaube, die mögen mich... Das Personal war sehr freundlich und wir scherzten.
Die Zeit bis zum Boarding verbrachten wir mit tratschen.
Als wir dann mit dem Bus zum Flugzeug fuhren, begann es zu schneien, dadurch wurden die Maschinen vom Flugzeug wieder kalt und wir mussten im Flugzeug über eine Stunde warten, bis es enteist wurde. So kam es, dass wir zu der Zeit starteten, in der wir schon in Wien sein. Dadurch kamen wir mit einer Stunde Verspätung in Wien an.
Ein sehr unerwarteter Anfang der Reise, wer hätte schon gedacht, dass es schneit.

Angekommen am Flughafen von Wien, machten wir uns als Erstes auf den Weg zu unserem Hotel. Mit dem City Airport train, gelangten wir in die Stadt und fuhren mit der U - Bahn weiter zum Simm`s Hotel, welches eine sehr gute Lage hat und man mit der Bahn perfekt zum Hotel gelangt.
Dort angekommen chekten wir ein und waren sehr überrascht so früh am Morgen schon das Zimmer beziehen, zu dürfen.
Also machten wir uns auf den Weg in unser Zimmer, welches sehr groß, schick und gemütlich war. Wir packten aus und besprachen, dass wir zuerst die Karten für das Musical kaufen wollten.

Im Simm`s Hotel war ich schon Mal vor ein paar Jahren und war damals schon begeistert. Das Simm`s Hotel ist ein 4 Sterne Design Hotel, welches Ende 2012 eröffnet wurde. Kann Euch das Hotel sehr ans Herz legen! Fühle mich dort fast wie zu Hause und komme immer wieder gerne dort hin. Ich freue mich schon auf das nächste Mal in Wien!



Burggarten

Nachdem wir uns in unserem Zimmer eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Als Erstes liefen wir zur Staatsoper, davor findet man einen Kartenverkauf. Hier kauften wir unsere Karten für das Musical "Schikaneder". Wir bekamen super Karten für die sechste Reihe und konnten es nun kaum mehr erwarten das Stück, zu sehen!
Nachdem wir die Karten gekauft hatten, liefen wir weiter und kamen in den Burggarten, dieser ist sehr schön. Als wir uns im Burggarten befanden, kam sogar die Sonne etwas raus. Nun wollten wir weiter Richtung Hofburg, doch es gab wegen einer Baustellen, eine Fußgänger Umleitung. Die Umleitung war sehr verwirrend! Ich kenne mich eigentlich gut in Wien aus, aber diese Umleitung schickte uns in eine Sackgasse und wir mussten umdrehen und auf der Karte nachschauen wie es weiter geht.
Endlich fanden wir uns wieder zurecht und kamen an der Hofburg an.

Hofburg

Fiaker Abfahrtsplatz vor der Hofburg 

Dort angekommen schauten wir uns um. Auf dem Platz vor der Hofburg wurden Ausgrabungen freigelegt, diese habe ich jetzt das erste Mal anschauen können.
Wir machten nun ein paar Fotos von der Hofburg und den Pferden und genossen dabei die Sonne die sich einige Zeit blicken lies.
Da wir nun schon neun Stunden wach waren und noch nichts außer ein kleines Sandwich im Flugzeug gegessen hatten, beschlossen wir etwas zu Essen und Pause zu machen.
Auf dem Weg zur Suche nach etwas zum Essen liefen wir, durch die teuerste Einkaufsstraße Wiens, den Kohlmarkt. Einen Zwischenstopp machten wir dann im Feinkostladen Julius Meinl. Wir schauten uns den Laden an und kauften uns etwas zu trinken, das wir auch zu diesem Zeitpunkt kaum etwa getrunken hatten.
Nach einer kleinen Mittagspause waren wir wieder fit und beschlossen ins Sisi Museum, zu gehen.



Dort angekommen kauften wir uns Eintrittskarten, holten uns jeweils einen Audioguide und der Rundgang konnte losgehen. An dieser Stelle kann ich Euch empfehlen, falls Ihr nach Wien reist, die Wien Card zu kaufen, da man dadurch für vieles einen Preisvorteil hat.
Der Rundgang beginnt in der Silberkammer an. In der Silberkammer sich das ganze Hof - Tafel und Staatssilber und Gold. Man erfährt viel über die Verwaltung des Hofstaates, wer welche Aufgaben in der Silberkammer innehatte, aber auch über die verschiedenen Aufgaben, wie der Haushalt der kaiserlichen Familie zusammengestellt war. Als Beispiel, die Aufgaben und Verteilungen der Hofküche, Hofwäschekammer, Hoflichtkammer usw.
In der Silberkammer gibt es zwei verschiedene Rundgänge, einen großen und einen kleinen. Dies finde ich sehr gut, da viele Familien mit Kindern auch dort waren und die große Tour für Kinder zu lang wäre.

Hofporzellan

Diese Falttechnik beherrschen nur noch wenige
Ich in der Hofburg

Nachdem wir mit der Tour durch die Silberkammer fertig waren, ging es weiter in den Bereich des Sisi Museums, dort darf man keine Bilder machen.

Im Sisi Museum erfährt sehr viel Wissenswertes über die Kaiserin, von ihrer Kindheit bis zum Tod.
Das Museum ist liebevoll gestaltet mit viel Liebe zum Detail, finde es immer wieder faszinierend!
Besonders toll finde ich auch, wie hier mit dem Licht gespielt wird, hier wird gezeigt, wie die wahre Kaiserin war.
Die Dokumente, die Bestellungen zeigen, die sie getätigt hat, oder was sich in ihrer Hausapotheke befand, finde ich sehr interessant.
Hier ein kleines Detail Kaiserin Elisabeth, achtete ja wie bekannt ist sehr auf ihre Figur und führte alle möglichen Diäten durch. Auf der anderen Seite liebte sie Süßigkeiten der K.u.K. Hofbäckerei Demel, was verschiedene Dokumente belegen. Wenn ihr noch mehr über die Kaiserin erfahren wollt, kann ich Euch einen Besuch im Museum sehr empfehlen und das Buch "Sisi - Mythos und Wahrheit" von Katrin Unterreiner ans Herz legen!

Durch das Sisi Museum gelangt man in die Kaiserappartements. Hier befinden sich die Originalmöbel, welche die kaiserliche Familie benutzt hatte. Jedes Mitglied der Familie verfügte über ein eigenes Appartement. Bei der Tour besichtigt man die Räumlichkeiten von Kaiser Franz Joseph und von Kaiserin Elisabeth. Die Räumlichkeiten der anderen Familienmitglieder werden zum größten Teil, heute als Museumsräume genutzt oder es befinden sich darin Ämter, Ministerien und die Präsidentschaftskanzlei.
Mich wundert es immer wieder, dass der Kaiser in sehr schlicht möblierten Räumen gelebt hat. Besonders sein Bett wirkt sehr klein, welches er ca. im Jahr 1871 bezogen hat, da die beiden ab diesem Zeitpunkt in getrennten Schlafzimmern geschlafen haben. Wenn Kaiser Franz Joseph seine Frau sehen wollte, musste er klingeln.
Die Räume von Kaiserin Elisabeth gefallen mir sehr (genau mein Geschmack), diese würde ich auch am liebsten beziehen.
Nach dem wir den gesamten Rundgang gemacht hatten, schauten wir uns noch im Museumsshop um. Bevor wir uns anschließend auf den Weg zum Hotel machten, um uns dort für den Musicalbesuch schick zu machen.

Das war Tag 1 in Wien, den Musicalbericht schreibe ich extra, da das sonst ein endloss langer Bericht hier wird.
Ich hoffe Euch gefällt der Bericht und ich kann Euch damit etwas Lust auf Wien machen, falls ihr die Stadt noch nie besucht habt.

Larissa